Die Errichtung eines modernen römischen Museums innerhalb der nächsten Stadtratsperiode ist mit Nachdruck zu verfolgen. Die 50-prozentige Investitions-Unterstützung des Freistaats begrüßen wir. Wichtig ist uns ein attraktives digitales Konzept. Wir brauchen ein zeitgemäßes Mitmach-Museum statt einer Ausstellung von Steinen, Krügen und Münzen.
Davon unabhängig soll die römische Geschichte Augsburgs im Alltag der Menschen erlebbar werden. Die Wahrnehmung des römischen Erbes im Stadtgebiet ist auszuweiten. Das kann durch Bodenplatten geschehen, gezielte Kleinausstellungen analog zu der am Domplatz, z. B. am Ulrichsplatz oder am Obstmarkt. Unser historisches Erbe soll uns in der Gegenwart begleiten.
Wir setzen uns für eine bessere Ausnutzung der Freilichtbühne ein. Dies gelingt nur durch ein breiteres Spektrum an Veranstaltungen.
Feste sind ein wichtiger Teil der Kultur und des Zusammenhalts in unserer Stadt. Die Verteilung der städtischen Zuschüsse für die Feste muss transparenter und nachvollziehbarer erfolgen.
Eine Befreiung von Gebühren für Genehmigungen z. B. bei ehrenamtlich organisierten Festen und Veranstaltungen soll das kulturelle Angebot in den Stadtteilen stärken.