Der Klimawandel und die damit verbundenen Probleme müssen weit intensiver berücksichtigt werden als bislang:
Eine Beschattung der Innenstadt mit Anpflanzung von großkronigen Bäumen etwa in der Fuggerstraße, dem Rathausplatz und der Maximilianstraße, aber auch in den Stadtteilen ist unerlässlich. Wo hängende Gärten möglich sind, sollten sie konsequent errichtet werden. Alle Möglichkeiten der Begrünung von Fassaden sind zu nutzen.
Daher unterstützen wir das Bürgerbegehren „7000 Bäume finden Stadt“.
Wir fordern ein Programm zur Entsiegelung von öffentlichen und privaten Flächen, insbesondere der Schulhöfe, sowie den Erlass einer Satzung zum Verbot von Steingärten bei Neubauten und Unterstützung beim Rückbau.
Neben Beschattung und Entsiegelung muss die Stadt insgesamt auch durch geeignete bauliche Maßnahmen geschützt werden. Insbesondere Schulen und Altenheime müssen „hitzefest“ gemacht werden.
Da die Sommermonate insbesondere für Schüler und ältere Menschen unerträglich heiß, teilweise sogar lebensbedrohlich werden, muss die Stadt ein Programm entwickeln, wie die Menschen im Akutfall geschützt werden können. Hierzu gehören ein funktionierender Sonnenschutz an den Häusern, aber auch öffentliche Brunnen und die Versorgung vulnerabler Menschen mit Trinkwasser.
Dort, wo die Stadt nicht selbst handeln kann, sollen private Eigentümer durch finanzielle Unterstützung motiviert werden.
Hochwasserschutz/ Starkregen-Ereignisse werden zunehmen. Die bestehenden Konzepte müssen daher auch in dieser Hinsicht an die klimatischen Bedingungen angepasst bzw. neu erarbeitet werden. HQ100-Berechnungen reichen oft nicht aus oder geraten jetzt schon an ihre Grenzen. Die Hochwasser von 1999 und 2024 dürfen sich so nicht wiederholen.
Die Installation von Solaranlagen auf/an städtischen Gebäuden soll aktiver vorangetrieben, u. a. durch städtische Förderprogramme. Denkmalschutz-Argumente gegen die Installation erneuerbarer Energien müssen mit den Notwendigkeiten der Energiewende abgewogen werden.